DJK Nüdlingen : TG 48 Schweinfurt 28:22 (15:10)

Desolater Auftritt der TG48 in Nüdlingen!

Schon während des Aufwärmens waren die Körpersprache und das Auftreten der TG nicht das was man sich gewünscht hatte und von den ersten Spielen gewohnt war.  Nun, nach dem Anpfiff hatte man eher das Gefühl, dass es bei der TG 48 an diesem Abend am nötigen mannschaftlichen Auftreten mangelte. Obwohl der erste Treffer durch die TG fiel zogen  die Gastgeber postwendend durch schnelles Spiel und beherzte Einzelaktionen Tor um Tor davon.  Im Angriff lief es bei der TG nicht und an diesem Abend war auch die sonst ehr sattelfeste Abwehr häufig unorganisiert und etwas „von der Rolle“.  So stand es bald 10:3 für die Hausherren.
Etwa gegen Mitte der ersten Hälfte hatte sich die TG etwas besser gefangen und konnte den Rückstand zum Ende der ersten 30 Minuten auf 5 Tore „beschränken“.  Beim Stand von 15:10 ertönte das Signal zum Seitenwechsel.
In der Kabine keimte zur Pause bei den Gästen aus Schweinfurt wieder Hoffnung auf den Abend doch noch etwas besser gestalten zu können.
Das energische Auftreten der jungen Nüdlinger Mannschaft nach Wiederanpfiff machte diese Hoffnung jedoch schnell zunichte.  Nach weiteren ca. 15 Minuten stand es dann 24:13 für die DJK aus Nüdlingen. Frustration machte sich bei der Gemee breit.  Selbst der sonst gut aufgelegte und motivierte Keeper zwischen den Pfosten bei der TG hatte wohl resigniert.  Auch auf der Bank dominierten hängende Köpf und ratlose Gesichter. Keine Versuche des Aufbäumens oder der Motivation.
Trotzdem gelang es den Akteuren der TG noch den einen oder anderen Treffer zum 28:22 Endstand zu markieren.  Vermutlich begünstigt durch eine schonendere Gangart der Gastgeber.
Bleibt zu wünschen, dass dieser Abend recht schnell von den Spielern aus Schweinfurt verdaut werden kann und als Ansporn dient die nächsten Aufgaben konzentrierter anzugehen.
Für die TG erfolgreich waren: Daniel Volkmar und Fabian Schneider (je 1), Jens Giebler und Florian Menzel (je 2), Johannes Höger (4), Alexander Beyfuß (5) und Tilmann Stäblein (7)